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Ritter
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Landsknechte
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| Das Mittelalter neigt sich seinem Ende zu, die Renaissance mit ganz anderen Idealen blüht auf. Jedoch ist im Jahre 1500 noch beides anzutreffen. Auch wenn die edlen Ritter langsam von den schlagkräftigeren Heeren der Landsknechte verdrängt werden.
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Entsprechend der Zeit, für die das Stiber-Fähnlein steht, stehen die Männer auch für Kampfhandlungen parat. So ziehen die Männer mit Hellebarden (auch
Helmbarte genannt) vor die Tore Ihrer Stadt um sie zu verteidigen.
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| Besonders der Adel hängt noch lange den Idealen dieser Zeit nach. So ist auch in den Reihen der Historischen Gruppe Stiber-Fähnlein, der eine oder andere Ritter zu finden.
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Die Helmbarten sind allesamt nach historischen Vorbildern selbst angefertigt. Ebenfalls die moderneren Waffen, wie Böller (siehe Handwerk) und Kanonen.
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| Die aktiven Mitglieder der Stiber, versuchen Ihre Stadtgeschichte mit immer neuen Spielszenen lebendig werden zu lassen. Historische Persönlichkeiten aus dieser Geschichte werden so dargestellt, wie es aus Chroniken und Urkunden herauszulesen ist. Anfangs ging es nur nur um die Personen aus dem Landshuter Erbfolgekrieg, doch entwickeln sich gerade in der Jugendgruppe, auch Personen aus früheren Zeiten.
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Albrecht von Stibar - Landrichter u. Pfleger zu Sulzbach, Burgherr zu Rosenberg (1504)
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Hauptmann Spönmesser - Hauptmann der Stadtgarde und Bürgerwehr im Erbfolgekrieg (1504)
<weiter>
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Sebald von Stibar - Pfleger zu Sulzbach, Burgherr zu Rosenberg (1504)
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Schlachtaufstellung 1499:
Link |
Knappen
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| Ein Junge konnte nicht so einfach Ritter werden. Er musste einige Zeit als Knappe einem anderem Ritter dienen. Notwendig waren auch Knappen deshalb, weil ein Ritter meist gar nicht allein in die Rüstung kam. Und wenn er erst einmal in der Rüstung steckte, musste sich ja irgendwer um das Pferd und die Waffen kümmern.
Knappe konnte man mit 14 Jahren werden und die Ausbildung ging bis zu 21. Lebensjahr - eine lange Ausbildungszeit von bis zu 7 Jahren. Man lernte als Knappe, wie man mit den Waffen umgehen kann, aber auch das höfische Benehmen.
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| Ein Beispiel der Ausbildung ist auch der Bruchenball. Sinn des Spiels war es den Knappen in die Lage zu versetzen, seinen Herrn während einer Feldschlacht zu retten, wenn er verletzt wurde. Die Knappen der einzelnen, meist konkurrierenden Ritter maßen sich regelmäßig in diesem Spiel. Dabei kam es häufig zum Einsatz von Waffen. Da die Knappen in starker Konkurrenz zueinander standen und Erfolg ihren Status erhöhen konnte kam es für viele zu gefährlichen Verletzungen und auch zum Tode. Die Ritter beschlossen daraufhin die Bruche (=Unterhose) als einzige Spielkleidung zu zulassen, um den Waffengebrauch auszuschließen. Bruchenball wurde im Früh- und Hochmittelalter gespielt.
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