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Alle Rezeptangaben sind für 4 PersonenGerstensuppe aus der Tegernseer KlosterkücheDie Suppe war eine typische Fastenspeise in den Klöstern. Sie kann kalt oder warm gegessen werden. Als Einlage kann Brot jeglicher Art gereicht werden. Eine handvoll Gerste Gib die Gerste in das erwärmte Wasser und halte sie 3 Tage feucht und warm (am besten auf der Heizung). Wenn die Gerste keimt, trenne die Keimlinge von den Schalen und trockne sie. Später röste die Keimlinge in der Pfanne. Nun gib noch einmal 1 l Wasser und etwas Hopfen dazu und koche das ganze auf. Beim abkühlen gib die Hefe dazu und erwärme es wieder auf ca. 30° C. sodann lasse es endgültig abkühlen und einige Tage stehen, bevor du die köstliche Suppe servierst. Muos vonn vischenDieser fein gewürzte Fischbrei war eine beliebte Fastenspezialität der Tegernseer Mönche 1.000 q Fisch
(Forelle, Schleie, Hecht, Zander) Den Fisch säubern, filetieren und das Fleisch fein wiegen. Die Fischabschnitte im Wasser mit einer Prise Salz und dem Kräutersträußchen aufkochen, etwa 15 Minuten ziehen lassen, abgießen und durch ein feines Sieb passieren. Währenddessen aus der Milch, den Mandeln eine cremige Mandelmilch kochen. Die entrindeten Weisbrotscheiben darin einweichen und herausnehmen. Gleichzeitig den Reis im Salzwasser etwa 15 Minuten kochen lassen und abgießen. Das Fischfleisch mit dem Weißbrot und dem Reis im Mixer glatt pürieren und durch ein grobes Sieb in den Fischsud passieren. Nun unter ständigem Rühren aufkochen und dabei die Mandelmilch zugeben. Den cremigen Fischbrei gut abschmecken, in einer Schüssel anrichten und servieren. Brotauflauf (Philippine Welser)300 g Brotreste Das Brot klein schneiden. Mit den Eiern, dem Rahm, Salz und Pfeffer, dem Zucker und den Rosinen vermischen. Eine Auflaufform mit Butter bestreichen, die Mischung hineingeben, mit dem Deckel zudecken und im vorgeheizten Backofen auf 200 ° C 25 Min backen. Dieser Brotauflauf unterscheidet sich kaum von heutigen Rezepten. Mit Apfelmus schmeckt er besonders gut und gibt eine einfache Mahlzeit. Hirsebrei- ein Gericht, das uns heute eigentlich mir noch als köstliche Speise aus Märchen bekannt ist. 1l Milch Die Milch mit der Butter, dem Honig, Salz und der gewaschene, fein abgeriebenen Zitronenschale zum Kochen bringen. Die gewaschene Hirse unterrühren und zugedeckt etwa 1 Stunde auf milder Hitze ausquellen lassen. bis ein sämiger Brei entstanden ist. Den Brei in einer Schüssel anrichten und mit Zimtzucker bestreuen. Ein wahrhaftig "märchenhafter“ Genuss, der die Gaumen schnalzen lässt. Er wird noch schlaraffenmassig-köstlicher wenn Sie etwa 50 g gewaschene Sultaninen oder Rosinen mit kochen. Mus von roten RosenWillst du ein Mus von weißen Rosen machen, so pflücke die Blütenblätter ab und tu sie in reines Wasser. Drücke sie aus und back sie klein. Nimm die Rosen und Weißbrot und Kräuter und süße Milch und rühr das zusammen und lass es aufkochen. Schlag Eier hinein. Rühr das ab. Gib es in eine Schüssel. Streu Pfeffer darauf. Willst du ein Mus von roten Rosen machen, so nimm die Rosen und behandle sie wie die anderen (d. h. wie eben beschrieben). Jedoch tu Wein in einen dreibeinigen Kochkessel. Da tu die Rosen hinein. Lass sie aufkochen. Rühr das ab mit Eiern. Mach es rot mit Safran.
ZUBEREITUNG: Für das Mus von weißen Rosen die Blütenblätter abzupfen, in klarem Wasser gut reinigen, abtropfen lassen, mit Küchenkrepp vorsichtig Trockentupfen und in feine Streifen schneiden. Mit Weißbrot und Zimt und, wenn die Rosen nicht sehr stark duften, mit einigen Tropfen Rosenwasser vermischen und unter die mit Honig gesüßte Milch rühren. Einige Löffel der Flüssigkeit abnehmen und mit den Eiern verrühren. Das übrige zum Kochen bringen, von der Feuerstelle nehmen, die Ei-Milch-Masse unter ständigem Rühren hinzufügen und bei geringerer Hitze andicken lassen. Nach Geschmack mit einigen Tropfen Rosenwasser beträufeln und mit einer Prise Pfeffer bestäuben. Für das Mus von roten Rosen die Blütenblätter abzupfen, in klarem Wasser gut reinigen, abtropfen lassen, mit Küchenkrepp vorsichtig Trockentupfen und in feine Streifen schneiden. Die Streifen mit dem fein zerkleinerten Weißbrot, dem Honig und dem Weißwein in einem Topf erhitzen. Etwas von dem Weißwein abnehmen und mit den Eiern verrühren. Den Topf vom Feuer nehmen, das Wein-Ei-Gemisch hinzufügen und bei mäßiger Hitze unter ständigem Rühren andicken. Mit Safran und eventuell mit Rosenwasser abschmecken.
Angeblich hat jedes einzelne Gericht den Testessern geschmeckt, auch wenn der Helmuth anfangs blitzschnell den Teller umdrehte als der Fischbrei auf den Tisch kam. Und unsere Sigl Gunda ganz verständnislos meinte „Des soll a Suppn sa, für mi is des a worms Bia“. Der Stadler Klaus wollte gar sein eigenes Gericht nicht probieren „Kochen dou i des schou, aber essn, brrrrr“ Der Duft seines leckeren Breies verführte ihn dann doch zum probieren und siehe da anscheinend hat`s ihm geschmeckt.
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