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Alte Heiratsverträge, Hofübergabebriefe und andere Protokolle übersetzen
gehört zum täglichen Brot, wenn man sich für die Ahnenforschung interessiert. Für
Andreas Schatz ist das seine ureigenste "Schatzsuche", sein Hobby; am
meisten reizt es ihn, für jemanden Geheimnisse herauszufinden.
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Bei der Gestaltung einer Familienchronik
ist es ihm schon passiert, das er die Familiengeschichte bis ins 15. Jhd zurück
verfolgen konnte.
Dabei stieß er auf einen Vorfahren, der als uneheliches Kind ins
Kirchenbuch eingetragen worden war. Vom Vater gab es keine Spur. War er ein armer
Schlucker, ein Adeliger oder ein Reicher?
Einen Anhaltspunkt lieferte der Beruf des unehelichen Vorfahren: Schuster.
Für einfache Bauersleute eine ungewöhnlich gute Ausbildung. Das deutete in Richtung
finanzielle Unterstützung durch den unbekannten Vater.
Die Vermutung, es könnte der Pfarrer gewesen sein, erwies sich als falsch.
Ein Pfarrer als Vater, das kam schon einmal vor. Der schrieb dann natürlich nicht sich
selbst ein.
Schließlich fand sich in alten Aufzeichnungen des Vormundschaftsgerichtes
der Name des Vaters, der der Mutter anscheinend doch noch entlockt werden konnte. So war
der Weg frei, die männliche Linie dieser Familie weiterverfolgen zu können.
Entstanden ist letztlich eine 200 Seiten starke Familienchronik, die neben den
Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden auch zahlreiche andere Lebenszeugnisse dieser
Familie enthält.
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 | Erstellung von Familienbüchern und Chroniken
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 | Erstellung von Ahnentafeln und Stammbäumen, Namensforschung
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 | Bearbeitung und Reinschrift alter Handschriften und Texte
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 | Übersetzung von lateinischen Texten
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 | Artikel
in der SRZ und OWZ Juni 2003
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