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Bekanntmachung: 18.-20.05.2012  Schloßfest zu Frohnberg - Schwandorf  - Manus Draconis Fronbergenses laedt ein zum Fest

 

Sommer war im Mittelalter besser

Brunnenfest findet aber in der Gegenwart statt

Amberg. (kan) Waren die Sommer im Mittelalter besser? „Wärmer, als wir sie haben, auf jeden Fall“, weiß Jörg Pickelmann von Cantus-Ferrum. Der Vorsitzende des Vereins für erlebte Geschichte verweist auf Experten, die dies herausgefunden haben. Als er am Sonntagvormittag darüber redet, regnet es in Strömen. „Das ärgert uns sehr“, blickt Pickelmann auf die dicken Wolken. Um gleich darauf nicht mehr so
düster schauend festzustellen: „Im Großen und Ganzen haben wir doch Glück gehabt.“

Wir – das sind die Veranstalter, Teilnehmer und vielen tausend Besucher des sechsten Brunnenfestes auf dem Maxplatz vor dem Vilstor, wo sich am Wochenende wieder alte Zunftmeister, Gaukler, Feuerspucker, Schaukämpfer, Marionettenspielern und Musiker ein Stelldichein gaben. Mittelalterliche Marktstände, Rittergruppen mit ihren Zelten und fahrendes Volk rundeten das Bild ab. 

Selbst wenn der Sonntag zeitweise nass ausfiel – mit dem Freitag und dem Samstag war Pickelmann sehr zufrieden. Er freute sich aber nicht nur über das „tolle Wetter“ an den zwei Tagen, sondern auch darüber, „dass tatsächlich Amberger Bürger in Gewandung auf ihrem Brunnenfest waren“. Sie hatten die Kleider, die sie trugen, entweder selbst genäht oder ausgeliehen. Pickelmann fand diese Leute einfach super: „Wir haben sie dann auch gleich beim Festzug mitlaufen lassen.“

Bildergalerie im Internet: www.oberpfalznetz.de/brunnenfest2011

Sulzbach-Rosenberg Von (rlö) | 28.06.2011 | Netzcode: 2863298 |

Ohne Mikrowelle zu leckerer Speis'

"Küchenmaisterey" als Themenschwerpunkt beim "Mittelalter-Spectaculum" des Stiber-Fähnleins

Sulzbach-Rosenberg. (rlö) Jetzt wissen wir es aber: Das Mittelalter war beileibe nicht nur Hauen und Stechen, Pestilenz und Mordio, sondern auch fröhliches Schmausen, Schmatzen und Zechen! Ach, waren das diesmal nahrhafte Stunden beim "Mittelalter-Spectaculum" zum 35. Altstadtfest. Darauf ein Prosit und "Süße Zeit"!
Mit ihrem Themenschwerpunkt "Küchenmaisterey - die Esskultur der Ritter, Bürger und Bauersleut" präsentierte die Historische Gruppe "Stiber-Fähnlein" beim Altstadtfest auf der Schanz heuer diese ungemein sympathische Seite eines angeblich so finsteren Zeitalters und landete damit einen Volltreffer. Die Gäste, die in hellen Scharen anrückten, waren restlos begeistert.

In einem Küchenzelt kochten Stiber-Frauen und Mannsbilder auf, was das Zeug hielt. Die "Probierküche" offerierte beispielsweise "Hühner in salse von zymmedt" (Huhn in zimtwürziger Soße), Mus von roten Rosen oder "Ayr in gele salse" (Eier in gelber Soße). Und das geneigte Publikum ließ sich auch nicht lange bitten, gratis eine Kostprobe zu nehmen. Dazu würziges Kranzbrot nach Art der Tegernseer Mönche, das der Fischer-Bäck stangenweise produzierte.

Archaisch anmutende Küchen-Gerätschaften und ein auf einem Räderkarren aufgebauter transportabler Lehmbackofen (aus der "Werkstatt Faltenbacher") ließen beim Betrachter erahnen, dass Kochkunst im Mittelalter noch viel mit Schwerstarbeit zu tun hatte. Umso erstaunlicher, was da ganz ohne Mikrowelle und Induktionskochfeld an "Herrenspeis" und "Bauernschmaus" gezaubert werden konnte

Eintopf und Sau
Ungebrochen war auch wieder die Nachfrage nach dem Stiber-Eintopf aus dem Kessel überm offenen Feuer oder der Sau am Spieß. Die große Mittelalter-Tafel am Samstagabend freilich ließ Stadthauptmann und Landrichter Albrecht Stiber nur für geladene Gäste anrichten.

Ihre kulinarischen Schmankerln in drei opulenten Gängen waren wie alle Jahre das wohlschmeckende Dankeschön an alle historischen Gastvereine, die mit ihren diversen, Beiträgen und Aktivitäten das pittoreske "Erlebnis Mittelalter" vor der einmaligen Kulisse an der Schanz und im Stadtgraben erst komplett machten. Schon am Fronleichnams-Nachmittag hatten die befreundeten Ritter, Landsknechte und Kroaten aus dem Nordgau, dem Bairischen und dem Fränkischen mit Mann und Maus, Tross und Wagen, Waffen und Gezelt vor der Stadtmauer und im Wallgraben die Zeit im Nu 500 bis 800 Jahre zurückgekurbelt.
Da dampfte der urtümliche Braukessel, da glühten die Kohlen in den Essen, und das Hämmern der Schmiede vermischte sich mit Waffengeklirr, Mittelalter-Musik, Tänzen und fröhlichem Festlärmen zu einer Klangkulisse wie aus einer anderen Welt

Seit Jahren unverzichtbarer Bestandteil des "Spectaculums" und auch diesmal wieder ein Magnet: Die alten Handwerkskünste, die abendliche Feuer-Schau mit orientalischen Tänzen, das sinnenfrohe Treiben im Badehaus mit Weinschänke, die Zauberkünste der "Hexe Esmeralda" und die zauberhafte Welt der Märchenerzählerin Tanja.

Auf dem musikalischen Sektor war die Band "De Profundis" an drei Tagen für die Veranstalter eine sichere Bank: Die vier Jünglinge, gestärkt durch süffigen Met, donnerten mit Dudelsack und Schlagwerk ihre mittelalterlichen Weisen wie Thors Hammer in die Menge, dass es eine Pracht war.

Pracht kann auch als Stichwort gelten für die alljährliche nächtliche Feuer-Schau, die dem Mittelalter-Spectaculum wieder die lodernde Krone aufsetzte. Ein Heer dienstbarer Stiber-Geister sorgte sich über das ganze Fest vorbildlich um das Wohl der Gäste aus allen Altersschichten. Kein Wunder, dass die Schar der Stammgäste von Jahr zu Jahr anwächst. Frei nach dem Motto: Wou d' Stiber san, dou samma dabei!

24.06.2011 | Netzcode: 2857772

Allerlei "Kurzweyl"

Mittelalter-Leben mit dem Stiber-Fähnlein auf der Schanz

Sulzbach-Rosenberg. (mpi) Freunde des Mittelalter-Lebens kommen an diesem Wochenende auf der Schanz wieder voll auf ihre Kosten. Die Historische Gruppe Stiber-Fähnlein erwartet die Besucher an der historischen Stadtmauer. Nach der Eröffnung laden die Mitglieder zum mittelalterlichen Markttreiben im historischen Lager ein. Ab 19 Uhr wird die Badestube eröffnet, im Märchenzelt gibt es ab 20 Uhr Erzählungen von "Lust, Liebe und Leidenschaft". Die Gruppe "De Profundis" unterhält an allen drei Abenden mit mittelalterlicher Musik.

Am Samstag können die Besucher ab 10 Uhr einen Blick in das Lagerleben werfen. Ab 14 Uhr zeigen zahlreiche Handwerker beim mittelalterlichen Markttreiben ihr Können. Im Märchenzelt bietet Tanja Weiß "Kulinarisches für die Seele", historische Tänze der Gruppe "Laetissime Saltemus" laden zum Mitmachen ein. Um 16 Uhr steht der Landsknechtsdrill auf dem Programm, bevor um 18 Uhr alle beteiligten Gruppen an der Mittelaltertafel zum Abendessen zusammen kommen.

Gemeinsam mit der orientalischen Tanzgruppe "Na'ilah" und dem alljährlichen "Großen Feuerspectaculum" endet der Samstag. Ein mittelalterliches Fußballspiel der Knappen (Bruchenball) erfreut die Gäste am Sonntag ab 11 Uhr. Mittelalterliche Gewandungen präsentiert eine Modenschau ab 14 Uhr, Märchenstunden und Musik runden das Programm ab. Als Motto dieses Jahres wählten die Stiberer "Küchenmaisterey" - neben all den optischen Attraktionen sorgen also auch mittelalterliche Gerichte für das richtige Flair und für volle Mägen

Lintach Von (san) | 06.06.2011 | Netzcode: 2832795             http://www.oberpfalznetz.de/bildergalerien/2833791-157-Tgalerien,1,0.html

Buntes Treiben im ganzen Ort

Historisches Festwochenende lockt Massen an

Lintach. (san) In eine mittelalterliche Festung hat sich Lintach verwandelt. Die Invasoren aus nah und fern, allesamt friedlich und gespannt darauf, was zur 1000-Jahr-Feier in der Ortschaft am Wochenende so geboten war, waren gerne gesehen.

Mittelalterliche Klänge wiesen den Besuchern den Weg zur Wiese, auf der historische Gruppen ein kleines mittelalterliches Lager errichtet hatten. Während die Erwachsenen entlang der Stände bummelten, begeisterten sich die Kinder dafür, mit Pfeil und Bogen auf aufgeschlichtete Strohballen zu zielen. Handwerker zeigten ihre Kunst, Zimmerer führten den Zimmererklatsch vor.

Das Motto "Wiä fräia" hatten die Lintacher vortrefflich umgesetzt, die Gäste begaben sich auf Zeitreise in längst vergangene Tage. Historische Tänze waren ebenso zu sehen wie Korbflechten oder Kränzebinden. Bauchtänzerinnen zogen die Blicke auf sich, für Kälbchen und eine Schaf-Familie im Streichelzoo-Gehege begeisterten sich vor allem die Kinder. Mit stoischer Gelassenheit nahmen die Greifvögel die bewundernden Blicke der Besucher hin.

Flanieren im Schlosshof, ein Blick in die Pfarrkirche St. Walburga oder sogar ein Gang hinauf auf den Turm: Die Gäste nutzten gerne die vielfältigen Angebote, um sich ein Bild von der Ortschaft und ihrer 1000-jährigen Geschichte zu machen. Ein flammendes und faszinierendes Spektakel war auch die Feuershow am Samstagabend.

29.03.2011 | Netzcode: 2741198 |

Märchen für alle Sinne

Erzählstunde im Pflasterzollhaus mit Tanja Weiß

Sulzbach-Rosenberg. (mpi) Warum ist der April so launisch und warum gefriert es auch manchmal im Mai? Humorvolle und fantastische Antworten gibt die Geschichte "Wie der April den März besuchte". Märchenerzählerin Tanja Weiß hatte zu einer Erzählstunde ins Pflasterzollhaus eingeladen. Mit Riech- und Fühlspielen führte sie die Kinder auf das erste Märchen "Rapunzel" hin - schließlich beginnt dort alles in einem Kräutergarten.

Mit verschiedenen Stimmen, differenzierter Mimik und großen Gesten erzählte Tanja Weiß die Geschichten und bezog die Kleinen in das Geschehen aktiv mit ein. Ein kleines Töpfchen mit selbst gepflanzten Veilchen durfte nach der Erzählstunde jedes Kind mit nach Hause nehmen. Dann stand noch eine kleine Prüfung für die Mamas an, die drei Fragen zu Märchen beantworten mussten. Für das leibliche Wohl der Erziehungsberechtigten hatten die Damen des Stiber-Fähnleins gesorgt.

Künftig soll es so einen Erzählnachmittag immer am letzten Freitag des Monats mit Märchenerzählerin Tanja Weiß geben. Nächster Termin ist der 29. April, dort wird thematisch auf die Walpurgisnacht unter dem Motto "Hexenzauber" eingegangen

Von (rlö) | 21.02.2011 | Netzcode: 2692398 |
Sulzbach-Rosenberg


Erfolg dank Idealismus und Sachkunde

Historische Gruppe "Stiber-Fähnlein" hält Rückschau - Guter Ruf weit über die Region hinaus

Sulzbach-Rosenberg. (rlö) "Was die Stadt in den Bereichen Denkmalpflege und Stadtsanierung baulich vorgibt, erfüllt ihr mit Leben" - Bürgermeister Gerd Geismann sparte nicht mit Lob, als er bei der Hauptversammlung der Historischen Gruppe "Stiber-Fähnlein" die Arbeit "seiner Stiberer" würdigte. Mit Klaus Faltenbacher an der Spitze (er wurde in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt) geht der Verein 2012 in sein 20. Jahr. Das Jubiläum soll gebührend gefeiert werden.

Beim "Bartl" am Feuerhof zog das Stiber-Fähnlein die Bilanz aus seiner Arbeit in den zurück liegenden zwei Jahren. "Unsere Beiträge und Aktivitäten zur Heimatgeschichte werden von Stadt und Landkreis sowie von der Öffentlichkeit gewürdigt und anerkannt", so 1. Vorsitzender Klaus Faltenbacher in seiner Rückschau. Auch in der so genannten Mittelalter-Szene genieße das Fähnlein überregional nach wie vor einen guten Ruf.

Ausgezeichnete Teamarbeit
Dies alles sei nur der Teamarbeit zu verdanken, die das Stiber-Fähnlein seit jeher auszeichne. Besonders würdigte der Vorsitzende in diesem Zusammenhang die Leistungen der Ritter-Gruppe "Comitas Sulczpach" unter Leitung von Daniel Butz, und der Jugendgruppe, betreut von Sabina Hughes, Johannes Ostermann, Peter Ostermann und Wolfgang Fischer.

Faltenbachers Dank galt jedoch umfassend allen Vorstands- und Vereinsmitgliedern und ausdrücklich vor allem der Stadt und Bürgermeister Gerd Geismann, die jederzeit und unbürokratisch ein offenes Ohr für die Belange des Stiber-Fähnleins hatten. Eine von "Notarius" Maria Faltenbacher vorbereitete Powerpoint-Präsentation bot einen komprimierten Überblick über die zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen der Historischen Gruppe in den vergangenen zwei Jahren.

Diese reichten von der jährlichen Mitwirkung am Altstadtfest mit großem Mittelalter-Lager auf der Schanz über die Präsenz bei den wichtigsten mittelalterlichen Festen in der Region bis hin zur Mitwirkung bei Veranstaltungen wie dem Rosenberger Krippenweg, dem AKV-Brunnenfest, Ortsjubiläen wie "1000 Jahre Kirchenreinbach", dem Nordgautag, Neujahrsempfang des Landkreises und vielem mehr.

Öffnung an Marktsonntagen
Ein wahrer Publikumsrenner sei inzwischen die Öffnung des Pflasterzollhauses an drei Marktsonntagen, berichtete Faltenbacher. Historische Stadtführungen, die Kontaktaufnahme zum Markt Buttenheim, die Aktivitäten der diversen Arbeitskreise und die zahlreichen Auftritte der Tanzgruppe Laetissime Saltemus ergänzten die respektable Auflistung.

Nicht zuletzt unterstützt das Stiber-Fähnlein immer wieder ideell und finanziell denkmalpflegerische und archivalische Maßnahmen, so etwa die Sanierung der Alten Lateinschule, die Einrichtung des Apothekerzimmers im Stadtmuseum oder auch den Ankauf der Bettschart-Chronik. Für die Stadt, daran ließ 1. Bürgermeister Gerd Geismann keinen Zweifel, ist das Stiber-Fähnlein Aushängeschild und Aktivposten zugleich. Die Arbeit der Gruppe strahle weit über die Region hinaus und sei deshalb so erfolgreich, "weil sich beim Stiber-Fähnlein Idealismus und Sachkunde in idealer Weise paaren".

http://www.oberpfalznetz.de/bildergalerien/2647352-157-Tgalerien-Sthumbs-P3,1,0.html

„Zögerliche schauen alt aus“

Regierungspräsidentin Brigitta Brunner hält Festrede bei Neujahrsempfang Amberg-Sulzbach. (ben)

Die Vils hatte sich zurück in ihr Bett gezogen und so erreichten die Besucher des Neujahrsempfangs am Sonntag den König-Ruprecht- Saal trockenen Fußes. Dorthin hatten Landrat Richard Reisinger und seine Stellvertreter eingeladen. Unter den zahlreichen Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens befanden sich auch Reisingers Amtsvorgänger Dr. Hans Wagner und Armin Nentwig.

Nach dem obligatorischen Händedruck mit passenden Wünschen für ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011 hatte Regierungspräsidentin Brigitta Brunner als Festrednerin das Sagen. Sie versprühte Optimismus, als sie die Oberpfalz als Zukunftsregion bezeichnete, schrieb den Anwesenden aber auch ins Stammbuch, den demografischen Wandel als langfristige Herausforderung an unsere Gesellschaft anzunehmen.

Unter 100 000 Einwohner
Die tiefgreifende Veränderung habe bereits begonnen und werde schon sehr bald erhebliche Auswirkungen auf zahlreiche gesellschaftliche Bereiche haben. Für den Landkreis Amberg- Sulzbach bedeute dies, schon 2021 unter die 100 000-Einwohner- Marke zu rutschen.

Sinkende Geburtenzahlen und steigende Lebenserwartung würden dazu führen, dass im Landkreis bis 2029 die Zahl der unter 18-Jährigen um 26,5 Prozent abnehmen werde. Zugleich werde der Anteil der über 64-Jährigen um 32,8 Prozent nach oben schießen. „Unser Leben wird sich komplett verändern“, so Brunner. Nach den Worten der Regierungspräsidentin drohten einerseits Schulschließungen, andererseits sei die Nachfrage nach Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Hochbetagte zu erwarten. Um diese Herausforderungen meistern zu können, seien Strukturveränderungen unabdingbar.

Patentrezepte gebe es nicht, wichtig sei die Information und Sensibilisierung für diesen Themenkomplex. Die Regierung werde dies unterstützen, versicherte die Sprecherin. Bereits jetzt stehe eine Informationsplattform mit statistischen Basisdaten und Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Interkommunale Zusammenarbeit und Regionalmarketing führte sie als weitere wichtige Ansatzpunkte an.

Das Licht vermehren
Einer ersten Bestandsaufnahme müsse die überlegte, planvolle und mutige Umsetzung folgen. Denn: „Der Landstrich Bayerns, der dies zuerst erkannt hat, wird die Nase vorne haben und die Zögerlichen, die Uneinsichtigen und die Langsamen werden im wahrsten Sinne des Wortes alt ausschauen.“ Die demografische Entwicklung werde allenfalls leicht unterschiedlich verlaufen, aber überall – nicht nur in Bayern – das große Problem sein.

Dessen ungeachtet sah Brigitta Brunner am Sonntag viel mehr Licht als Schatten für die Oberpfalz. Dieses Licht gelte es zu vermehren, machte sie den Gästen Mut. Als positive Signale wertete sie Nachrichten von vollen Auftragsbüchern, von der Suche nach Auszubildenden und Fachkräften und auch die inzwischen häufig zu hörende Aussage „Es läuft wieder“. Mit diesen Worten und dem Wunsch, „dass Sie im Januar 2012 wieder gesund und munter den Empfang des Landkreises Amberg- Sulzbach besuchen können“, schloss die Regierungspräsidentin unter Beifall.
Bildergalerie zum Neujahrsempfang ab Montagmittag im Internet: www.oberpfalznetz.de

Ohne Schein und Einweisung Amberg-Sulzbach. (ben)

Ganz so kurz, wie ihm inzwischen fast schon sprichwörtlich nachgesagt wird, war Richard Reisingers Grußadresse am Sonntag nun doch nicht (siehe auch Zitate und Grußwort). Langatmig aber war’s auch nicht, was der Amberg- Sulzbacher Landrat seinen Gästen im König-Ruprecht-Saal mit auf den Weg gegeben hat.

Als an dessen Portal – umrahmt vom historischen Stiberfähnlein aus Sulzbach-Rosenberg – erst mal alle Hände geschüttelt waren, hob Reisinger am Mikrofon an, würzte das Gesagte mit gar mancher Pointe und treffenden Zitaten, um schließlich allen Helfern zu danken, voran denen in der Logistik, aber auch den Mitgestaltern des Vormittags wie den Kurfürstlichen Böllerschützen, der Bläsergruppe St. Ägidius aus Schmidmühlen sowie der Küche des St.-Anna- Krankenhauses Sulzbach-Rosenberg mit Chefkoch Hans Luber, „dessen Menü Sie heute ohne Krankenschein und Einweisung genießen dürfen“.

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