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Von (cog) | 15.12.2008 | Netzcode: 1644650 Sulzbach-RosenbergDas erste Krippenspiel in weißBilder, Musik und Schnee ergänzen sich zu einem zauberhaften GanzenSchon zum vierten Mal boten Stadtmauer und Lateinschule die
malerische Kulisse für das Sulzbacher Krippenspiel. Lebende Bilder, begleitet
von Liedern des Posaunenchors und der Kinderchöre der Christuskirche,
illustrierten die Weihnachtsgeschichte, die Pfarrer Wolfgang Bruder vortrug.
Die Gesamtleitung hatte Dekanatskantor Gerd Hennecke.
Mit dem gemeinsam von Chor, Bläsern und Zuschauern gesungenen
"Oh du fröhliche" endete das stimmungsvolle Krippenspiel bei feierlichem
Glockengeläut. Der Beifall wurde von warmen Handschuhen gedämpft, war aber
ausdauernd und kräftig.
Maria und Josef wurden von Claudia Röhrer und Christian Herrmann dargestellt, die Hirten waren Stephanie Waninger, Susanne Maiß und Kerstin Sommer, die Weisen aus dem Morgenland Karin Weber, Stefan Sehnke und Kerstin Weigl. Den Engel, der leider vom Licht des Scheinwerfers nicht richtig erfasst wurde, spielte Jessica Arlt. Der Elternbeirat des Kindergartens An der Allee versorgte die Zuschauer mit Bratwürsten und Glühwein. Im Hintergrund wirkte der Männerbund bei der Vorbereitung mit. Das Stiber-Fähnlein stellte den Platz, den Grill und die benötigte Technik zur Verfügung und richtete den Platz her. Besonderer Dank gebührt Dekan Walter Hellauer, der auch heuer wieder gestattet hat, dass Kinderchor und Bläser im Garten des Kindergartens St. Marien stehen durften, obwohl die Aufbauarbeiten am Nachmittag den Betrieb im Kindergarten störten.
Sulzbach-RosenbergRiesen-Erfolg im hellen LichterscheinGelungener Auftakt zum Rosenberger Krippenweg mit Hunderten von BesuchernSulzbach-Rosenberg. "Zuerst war er ein kleines Pflänzchen, nun ist daraus schon ein stattlicher Strauß geworden", zeigte sich 1. Bürgermeister Gerd Geismann begeistert. Zur Eröffnung waren hunderte Besucher in den Fischer-Garten gekommen. Dieser erwies sich als idealer Ort für einen Weihnachtsmarkt. Zusammen mit befreundeten Vereinen hatte das Krippenweg-Team
ein tolles Angebot auf die Beine gestellt. Am Abend gab es dann noch ein
feuriges Highlight. Die Eröffnung des 6. Rosenberger Krippenwegs und der
erstmals stattfindende Weihnachtsmarkt waren ein Riesenerfolg. Besuch und
Reaktionen der Menschen übertrafen die kühnsten Erwartungen der Initiatoren.
Hunderte ließen sich nicht entgehen, im Fischer-Garten bei Glühwein und
Bratwürsten den ersten Adventssonntag zu genießen. Und Petrus bescherte
strahlendes kaltes Winterwetter. 1. Bürgermeister Gerd Geismann brachte seine Wertschätzung
für die Mühen zum Ausdruck. Hier zeige sich der Zusammenhalt im "Dorf", die
Stadt werde auch in Zukunft den Krippenweg unterstützen. Auch die beiden
Geistlichen Pfarrer Dr. Roland Gierth und Pfarradministrator Thomas Saju
dankten. Sebastian Brandl und Martin Morgenschweis erfreuten die Menschen mit
weihnachtlichen Trompetenklängen. KJG Rosenberg, Bäckerei Fischer,
Stiber-Fähnlein, die Macher des Krippenwegs, Gernots Gefolge, Rudi Pickel,
Eine-Welt-Laden und Familie Baumer sorgten für tolles weihnachtliches Angebot:
Glühwein, Stollen, frische Lebkuchen, Bratwürste, leckere Waffeln, Kakao und
Bratäpfel verführten zu ausgiebigem Schlemmen. Daneben gab es
Krippenbauvorführung, Zinngießen. Geschenkideen, Feuerspucker tauchten den
Fischer-Garten in helles Licht. Teilnahmescheine für Gewinnspiel und Plan des
Krippenwegs gibt es in teilnehmenden Geschäften, im Rathaus, bei
www.rosenberger-krippenweg.de.
02.12.2008 | Netzcode: 1628464 Sulzbach-Rosenberg Pilze für Haus der Kirche"Alte Lateinschule": Stiber-Fähnlein sammelt GeldAngeregt durch eine Führung durch die "Alte Lateinschule" mit
Dr. Markus Lommer und begeistert von dem historischen Baubestand, überlegte die
Historische Gruppe Stiber-Fähnlein, wie sie bei der Finanzierungslücke im
sechsstelligen Eurobereich die Sanierung des Projektes unterstützen könnte.
Sulzbach-RosenbergKönigsmutter kommt zu Ehren40. Briefmarken-Großtauschtag: 200 Jahre königlich-bayerische Staatspost in SulzbachSulzbach-Rosenberg. (lö) Eine große Sulzbacherin stand im Fokus beim 40. Briefmarken-Großtauschtag der Sulzbach-Rosenberger Briefmarkenfreunde - Pfalzgräfin Franziska Maria Dorothea, die Mutter des ersten bayerischen Königs. Die Historische Gruppe Stiber-Fähnlein nahm dies zum Anlass, bei der Eröffnung der Philatelisten-Tauschbörse im Rathaussaal das "historische Sulzbach-Rosenberg als Wiege des bayerischen Königshauses" zu feiern. Die Briefmarkenfreunde begingen am Wochenende das 40. Jubiläum ihres Briefmarkengroßtauschtages. Angeschlossen war der 30. Bayerische Ansichtskarten-Großtauschtag. Informative VorträgeDie Sulzbacher Pfalzgräfin Franziska Maria Dorothea wurde
mit einer Ansichtskarte ebenso besonders gewürdigt wie das Jubiläum "200 Jahre
königlich-bayerische Staatspost in Sulzbach". Kerstin König und Dr. Heiko
Übler hielten über diese Themen informative Vorträge. Eine DauerleihgabeGlücklicherweise befand sich im Seidelschen Nachlass ein Originalgemälde der Pfalzgräfin. Nach diesem Bild wurde das große Gemälde geschaffen, das nunmehr als Dauerleihgabe des Rohrwerks Maxhütte im Rathaus hängt. Mit freundlicher Genehmigung der Erbin Liselotte Drexler konnte die Ansichtskarte mit einer limitierten Auflage von 100 Stück angefertigt werden. Auf dem Gemälde sind im Hintergrund der Schlossberg sowie das Schlössl zu sehen. Ausstellung im FoyerStellvertretenden Vorsitzender Dr. Heiko Übler eröffnete den
Großtauschtag. 1. Bürgermeister Gerd Geismann stellte heraus, dass die
Briefmarkenfreunde aus der Kulturpflege nicht mehr wegzudenken seien. Mit
vielen Ideen in Form von Briefmarkenausgaben, Ansichtskarten und
Sonderstempeln hätten sie ihr historisches Bewusstsein und Engagement seit
Jahrzehnten unter Beweis gestellt.
Sulzbach-Rosenberg"Dorfkönig" mit einem 47-TeilerStadtrat Dr. Thomas Steiner holt bei den Rosenberger Schützen zum ersten Mal diesen TitelSulzbach-Rosenberg. (mdh) Kanonen- und Böllerschüsse, abgefeuert von der historischen Gruppe Stiber-Fähnlein, verkündeten vom Schützenheim am Eichelberg bis hinunter ins Dorf: Rosenberg hat seinen 1. Dorfkönig. Dr. Thomas Steiner errang die Königswürde mit einem 47 Teiler. Ihm zur Seite stehen als 1. und 2. Ritter Maria Boßle (78 Teiler) und Martin Paulus (78,7). Initiator dieses Schießens war die Zimmerstutzen-Schützengesellschaft 1893 Rosenberg, die damit auch ihr 115-jähriges Bestehen würdigte. 1. Schützenmeister Reinhold Brandl blendete in seinen Grußworten dazu auch auf besondere Ereignisse im Gründungsjahr des Vereins zurück. Rückblick auf 1893So sei zum Beispiel am 1. April 1893 die Mitteleuropäische
Zeit als einheitliche Uhrzeit für ganz Deutschland eingeführt worden, und
Neuseeland habe als erster neuzeitlicher Staat den Frauen das Wahlrecht
gegeben. Rudolf Diesel habe 1893 sein Patent auf das "Arbeitsverfahren und
Ausführungen für Verbrennungsmaschinen" erhalten, heute bekannt als
Dieselmotor. Dank der Stadt2. Bürgermeister Günther Koller überbrachte die Grüße der Stadt und dankte allen Verantwortlichen für die Ausrichtung eines solchen Bürgerschießens. Neben dem "Dorfkönig" ging es auch noch auf Ringwertung um den Titel "1. Dorfmeister" und auf die Geburtstagsscheibe von Leo Kurz zu dessen 70. Geburtstag gab es ebenfalls Preise. Insgesamt beteiligten sich knapp 50 Teilnehmer.
Von (cog) | 16.09.2008 | Netzcode: 1535154 Sulzbach-Rosenberg Ältester StadtbereichAusgrabungen in der "Deutschen Schule" die AttraktionAn der "Deutschen Schule" war der Andrang beim Denkmaltag so groß, dass die Interessierten gar nicht alle hineinpassten. Kein Wunder, waren doch die spannenden Ausgrabungen aus Sicherheitsgründen abgesperrt, so dass wenig Raum blieb. Stadtheimatpfleger Dr. Markus Lommer präsentierte die Ausgrabungen mit Enthusiasmus und Fachkenntnis. Unter dem künftigen Wohnzimmer des Stadtpfarrers hat Archäologe Dr. Matthias Hensch eine mittelalterliche Filterzisterne gefunden, die zu einem System von Stadtmauern gehört, das sich bis in die Neustadt hinzieht, wo man sie bei aktuellen Ausgrabungen sehen kann. Der Bereich der "Deutschen Schule" gehört also zum ältesten Stadtbereich, der schon im 11. Jahrhundert besiedelt war. Traditionell wird dieser Bereich "Hüll" genannt. Damit ist nicht das Reich des Teufels gemeint, sondern eine Höhle, eine Mulde oder Vertiefung mit Wasser. Tatsächlich ist im Gebäude auch ein mittelalterlicher Wassergraben entdeckt worden. Weiter widmete sich die Führung den wertvollen Bohlen-Balken-Decken in einigen oberen Räumen. Lommer fasste die Idee des Denkmalschutzes zusammen: "Altstadtsanierung ist auch Sozialpflege. Es bedeutet, die Altstadt attraktiv zu machen, damit die Innenstadt nicht verödet."
Sulzbach-RosenbergIm Bannkreis des MittelaltersHistorisches Heerlager des Stiber-Fähnleins erneut ein Besuchermagnet beim AltstadtfestSulzbach-Rosenberg. (bt) Das pittoreske Treiben im Historischen Heerlager "Auf der Schanz" zog auch heuer die Altstadtfestbesucher in seinen Bann. Vor allem am Samstag Abend, als Klaus Faltenbacher und fast 30 Akteure auf der Naturbühne des Felsabsturzes vor der Stadtmauer ein großartiges Feuer-Spectaculum entfesselten, waren sogar die Stehplätze auf dem Festplatz Mangelware.
Mit Kanonendonner und Böllerschützen gaben die Altdorfer
Kroaten und Gernots Gefolge bereits am Freitag Abend den Auftakt zum Festzug
und zur Eröffnung des Altstadtfestes auf den Kirchentreppen vor St. Marien.
Sulzbach-RosenbergZeichen der ToleranzSegenswünsche für neue Fahne des Stiber-FähnleinsDie Sulzbach-Rosenberger Dekane Walter Hellauer und
Karlhermann Schötz weihten im Rahmen des Altstadtfest-Auftaktes die neue Fahne
der Historischen Gruppe Stiberfähnlein. Die Fahne ziert auf der einen Seite
das Stadtwappen von Sulzbach, auf der anderen finden sich der Vereinsname, das
Stiberwappen und das Stadtwappen. Dazu der Spruch "Zukunft braucht Herkunft".
Vielfalt der Historie bei den StiberernUnter dem Motto: "Im "Zeichen der Rose : Die
Ritter zu Rosenberg und die Herren auf Königstein - ein Stück Heimatgeschichte
ins Bild gesetzt" feiert das Stiber Fähnlein mit seinen Gästen im historischen
Lager im Stadtgraben.
Sulzbach-RosenbergSechs Lilien beim Nordgau-FestzugDie Herzogstadt mit einer stattlichen Abordnung in Tirschenreuth - Das Stiber-Fähnlein im Doppel-EinsatzMit einer stattlichen Abordnung wartete die Stadt
Sulzbach-Rosenberg am Sonntag beim großen Nordgau-Festzug in Tirschenreuth
auf: An der Spitze 1. Bürgermeister Gerd Geismann, gut "bewacht" von den
Rittern und Landsknechten des Stiber-Fähnleins.
Amberg-SulzbachKein Blick zurück im ZornGemeinsame Verabschiedung von Armin Nentwig und Einführung von Landrat Richard ReisingerAmberg-Sulzbach. (sta) Gemeinsam durchschritten Landrat a.D. Armin Nentwig und sein Nachfolger im Amt, Richard Reisinger, das Spalier des Stiber Fähnleins. Und gemeinsam wurden Verabschiedung und Einführung gefeiert - "ein gutes und wichtiges Zeichen für den Landkreis", wie Regierungsvizepräsident Johann Peißl befand, der die Laudationes auf beide hielt. In diesem Miteinander vor gut 300 Gästen im
König-Ruprecht-Saal des Landratsamtes in Amberg sah Nentwig ein
"demokratisches Zeichen" für einen harmonischen Übergang im Amt - für ihn,
nach sechs Jahren als Landrat und 16 Jahren im Bayerischen Landtag auf der
Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt "ein bewegender Anlass". Eine AufsteigerregionViele Erfolge wie etwa die Gründung einer Regionalen
Entwicklungsgesellschaft, der Anschub zu einer intensiven Zusammenarbeit mit
der Stadt Amberg oder die Umgestaltung des Landratsamtes zu einem
Servicecenter erfüllten ihn mit Stolz. Stolz auch, dass die regionalen
Arbeitslosenzahlen einen "historischen Tiefststand" erreicht hätten: "Denn
es war mir wichtig, dass die Leute hier zu Hause Arbeit finden." Der
Landkreis sei ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Bewältigung des
Strukturwandels" - eben eine "Aufsteigerregion". Nentwig nutzte die Gelegenheit zum Dank an alle seine Mitstreiter. "Ich habe meiner Heimat gerne gedient und ich blicke zurück ohne Zorn", sagte er. Er selbst werde sich nun etwas mehr Ruhe gönnen, verriet er, Zeit für Familie und Hobbys. Besonders am Herzen lag Nentwig immer das Goldene Landkreisbuch (mit den Einträgen von Gerhard Schröder, Angela Merkel, Günther Beckstein oder Edmund Stoibers berühmten Großschönbrunner Zeilen). Eine Replik davon überreichte Landrat Richard Reisinger seinem Vorgänger als Abschiedsgeschenk. Aufgabe beherzt anpackenIn einer humorvollen und mit einem Schuss Selbstironie
gewürzten Rede (er zitierte Hermann Hesse mit: "Jedem Anfang wohnt ein
Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.") stellte
Reisinger den Begriff der Gemeinsamkeit über seine künftige Arbeit. Im
Wissen um seinen zunächst auf sechs Jahre begrenzten Auftrag werde er die
Arbeit "beherzt angehen und anpacken". Bevor dann die Gäste von der Frühlingssonne zu Bier,
Bratwürsten und guten Gesprächen in den Rosengarten des Landratsamtes
gebeten wurden, war Regierungsvizepräsident Johann Peißl für die offiziellen
Abschieds- und Einführungsworte zuständig.
TheuernSchaukämpfe und EdelsteinschürfenOstermarkt im Kultur-Schloss Theuern am Sonntag, 16. März - Erstmals mit dem Thema "Mittelalter"Erstmals steht der Ostermarkt im Kultur-Schloss Theuern
unter dem Motto "Mittelalter". In Zusammenarbeit mit den historischen
Gruppen Stiberfähnlein aus Sulzbach-Rosenberg, den Dillnberch-Schlorchern
aus Deberndorf und vielen andern Mitwirkenden wird ein mittelalterliches
Treiben im Schlosshof auf die Beine gestellt. Dabei stehen Schaukämpfe,
Jonglage, Musik, Edelsteinschürfen, Guldenlauf und ein Glücksrad ebenso
auf dem Programm wie Tanzvorführungen der Gruppe "Laetissime Saltemus" und
Gebildebrote.
Der Eintritt zum Ostermarkt kostet für Erwachsene zwei Euro
und für Kinder einen Euro. Wer das Theaterstück sehen möchte, zahlt als
Erwachsener sechs Euro und als Kind vier Euro (im Eintrittspreis enthalten
ist der Museumsbesuch/Sonderausstellung "3x Glas in 3 Versionen").
Karten für "Ein Bär namens Sonntag" gibt es im Kultur-Schloss, Telefon 0 96 24/832, bei der Tourist-Information Amberg, Telefon 0 96 21/1 02 39 und bei der Amberger Zeitung, Telefon 0 96 21/30 62 30.
Kurz notiert - Stiber-Fähnlein zum WenzelschlossSulzbach-Rosenberg. Die Historische Gruppe
Stiber-Fähnlein verlegt ihren traditionellen Vereinsausflug von
Heilig-Drei-König, um einen Tag vor, auf den heutigen Samstag.
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