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Sulzbach-RosenbergDrei Neulinge im erlauchten Kreis Ihren Einzug in den erlauchten Kreis der Träger der Bürgermedaille feierten am Freitagabend der Chef des Stiber-Fähnleins, Klaus Faltenbacher, der Rosenberger "Stadtteil-Bürgermeister" Adolf Schweininger sowie der engagierte Postler und Alpenvereins-Vorsitzende Helmut Fackler. Bürgermeister Gerd Geismann überreichte die Auszeichnung, die nunmehr zehn lebende Persönlichkeiten ihr Eigen nennen. - Einen ausführlichen Bericht lesen Sie auf Seite 19.
20.09.2007 | Netzcode: 1110942 Die Strafe des Badermönchs Hersbruck. Mittelalterliches Treiben in Hersbruck - 950 Jahre Markt-, Münz- und Zollrecht Wenn sie statt Fenster Augen hätten, dann wären die Fachwerkhäuser und das Nürnberger Tor aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen: So viele mittelalterlich gewandete Bürger, Landsknechte, Gaukler und Edelfräulein bevölkerten am Wochenende den Oberen Markt und das Hirtenmuseum. Zu feiern galt es 950 Jahre Markt-, Münz- und Zollrecht in Hersbruck. Zelte, Handwerker- und Verkaufsstände, Wasserkessel über offenem Feuer und ein Turnierplatz versetzten das Stadtviertel für kurze Zeit ins Mittelalter zurück. Dabei wurde das alte Zollrecht wiederbelebt, denn die Wächter an den Zugängen ließen die Besucher erst passieren, wenn sie einen Obolus entrichtet hatten. Und auch das Münzrecht kam wieder zu Ehren. Im Innenhof des Museums fertigten sich die Besucher an einem alten Prägestock ihre eigenen Gedenkmünzen aus Zinn. Das Spiel mit dem Feuer Überhaupt war Mitmachen und Erleben angesagt. So war die Gruppe Mimikry immer umlagert, wenn Feuerspucker und -tänzerin wohlige Schauer über den Rücken rieseln ließen. Auf dem Turnierplatz bestritt die Jugend mit Holzschwertern ungefährliche Knappengefechte. Die Tanzgruppe des Stiberfähnleins aus Sulzbach-Rosenberg lud die Zuschauer und Kinder zum Mittanzen nach alter Musik ein. Einen Auflauf gab es auch immer beim Badermönch, der als "Henker" an der Wasserguillotine sein bedauernswertes Opfer aus dem Publikum mit einem Vollbad bestrafte. Im großen Lager der Wallensteiner Landsknechtgruppe Zeh aus Altdorf machten Passanten respektvoll Platz, wenn die Trommler vor dem Hauptmann mit den Soldaten samt Hellebarden durch das Viertel zogen. Beim Goldwäscher durfte jeder sein Glück versuchen oder den Zimmerleuten zuschauen, wie sie nach alter Methode mit der Hand Bretter aus einem Baumstamm sägten. Kinder konnten sich bei den Schminkfeen tierische Gesichter malen lassen oder beim Jonglieren mitmachen. All die Kurzweil wurde garniert von Verkaufsständen mit Marketenderinnen. Ansturm im Hirtenmuseum Das Deutsche Hirtenmuseum hatte natürlich auch Hochbetrieb. Es beherbergt viele Schätze aus vergangenen Zeiten und bietet in seiner ausgebauten Scheune, im Innenhof und Garten Platz für altes Handwerk und ein Angebot an Kunstgewerbe. Fassmacher und Bogenbauer zeigten ihre nur noch selten zu sehenden Künste. Die Handspinngilde und der Dudelsackspieler Alexander Remde zählen seit Jahren zu den Stammgästen. Über knarrende Treppen führte der Weg im Museumsgebäude hinauf in die Dauerausstellung "Archäologie im Experiment". Noch bis 18. November erlaubt sie einen Blick in das Leben unserer Vorfahren vor über 5000 Jahren. Bildunterschrift: Mit historischen Tänzen aus Mittelalter und Renaissance lud der Tanzkreis "Laetissime Saltemus" aus Sulzbach-Rosenberg, immer wieder zum Mitmachen ein.
12.09.2007 | Netzcode: 1102379 Landsknechte an der Wasserguillotine Hersbruck . (fm) 950 Jahre Zoll-, Markt- und Münzrecht: Hersbruck feiert am Wochenende historisches Fest Rund um das Deutsche Hirtenmuseum, zwischen Braugasse, Nürnberger Tor und Oberem Markt, herrscht am Wochenende ein buntes Treiben mit Marktspektakel, Museumsfest und Handwerkermarkt: Hersbruck feiert 950 Jahre Zoll-, Markt- und Münzrecht. Auf dem Marktplatz schlagen am Samstag und Sonntag eine Lands-knechtgruppe, fahrendes Volk und zahlreiche Händler und Handwerker ihr Lager auf. Unter anderem erwartet die Besucher ein Badehaus und eine Wasserguillotine. Den Handwerkermarkt besetzen eine historische Bleistiftwerkstatt, eine Senfmühle, Messerschleifer, Papierschöpfer, Kerzenzieher, Bogenbauer und andere. Im Museum können die Besucher eine eigens für das Jubiläum entworfene Münze prägen. Die Vorderseite der Medaille zeigt ein Motiv um 1885 auf dem Oberen Markt, die Rückseite das älteste überlieferte Stadtwappen. Für Jung und Alt gibt es ein vielfältiges Mitmachangebot vom Kinderritterturnier bis zum Goldwaschen. Für das leibliche Wohl ist im Biergarten vor dem Museum und an den Marktständen gesorgt. Am Samstag gibt es ab ca. 17 Uhr eine Sau vom Spieß vor dem Hirtenmuseum. Das Abendprogramm ab 19 Uhr beinhaltet ein Konzert mit mittelalterlichen Klängen der Gruppe "Triskilian" und eine Feuershow mit "Mimikry", alles im Eintrittspreis enthalten. Öffnungszeiten im Hirtenmuseum sind am Samstag von 14 bis 22 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet für Erwachsene drei Euro, für Kinder einen Euro, die Zwei-Tage-Karte für Erwachsene fünf Euro und für Kinder zwei Euro. Kinder unter 120 Zentimeter haben freien Eintritt.
17.08.2007 | Netzcode: 11060055 Historische Tänze Beim Sommerfest im Dr.-Stephan-Kastenbauer-Haus Sulzbach-Rosenberg. Die Bewohner des Dr.-Stephan-Kastenbauer-Hauses feierten auch in diesem Jahr wieder ihr traditionelles Sommerfest, Trotz des unbeständigen Wetters fanden sich viele Besucher ein, um mit ihren Angehörigen, Freunden oder Bekannten gemütlich zusammen zu sitzen. Die Heimleiterin Marina Flierl begrüßte alle und wünschte einen schönen Nachmittag. Sie bedankte sich bei den Bewohnern für das entgegengebrachte Vertrauen sowie bei allen Helfern, die so ein Fest überhaupt möglich machten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte in bewährter Weise der Rieger Hans, zu dessen Musik mitgesungen oder sogar getanzt werden konnte. Ein besonderer Höhepunkt für die Besucher war es, als der Tanzkreis Laetissime Saltemus seinen Auftritt hatte. " Mit großer Freude lasst uns tanzen", laute die Übersetzung des Namens, begrüßte Lisa Brzoza die Damen und den einzigen Herrn, die in ihrer farbenfrohen Gewandung historische Tänze zeigten. Zur Aufführung kamen Reigen-, Schreit- und Springtänze aus dem Mittelalter bis hin zur Renaissance, die diese Gruppe wieder aufleben lässt. Maria Faltenbacher, die die einzelnen Tänze erklärte, lud das Publikum ein, beim Waschfrauen-Tanz "mitzuschimpfen", was für ausgelassene Fröhlichkeit sorgte. Einige Mutige reihten sich sogar in den Kreis der historischen Tanzgruppe ein und lernten zum Branle Cassandre und Branle Pinagay verschiedene Schrittfolgen. Großer Applaus war allen Akteuren am Schluss sicher. Nach so vielen Aktivitäten schmeckten die verschiedenen Grillspezialitäten und Salate noch mal so gut, und es wurde oft auf das schöne Sommerfest angestoßen.
06.08.2007 | Netzcode: 11054519 Es regnet Gold Brunnenfest führt drei Tage ins Mittelalter
Dass der "Goldregen", der den historischen Festzug mit rund 200 gewandeten Teilnehmern begleitetete, tatsächlich aus Schokolade bestand, tat der Begeisterung des "gemeinen Volks" keinen Abbruch. Nur die Huldigungsrufe müssen die Festbesucher fürs nächste Mal noch üben. Aber so sind sie halt, die Amberger - daran hat sich seit des Kurfürsten Zeit offenbar nicht viel geändert. Drei Tage lange entführte der Verein für erlebte Geschichte, Cantus Ferrum, mit 13 befreundeten Mittelalter-Vereinen und einem prächtigen Programm in die Zeiten von Kurfürst, Ritter und Henker: Das Brunnenfest ist zweifellos eines der schönsten im prall gefüllten Amberger Veranstaltungskalender - und das auch noch eintrittsfrei. Kein Wunder, dass bei strahlendem Sonnenschein das mittelalterliche Zeltlager auf dem Maxplatz mit allerlei Köstlichem, Duftendem und Dekorativem für Groß und Klein stets dicht bevölkert war. Weitere Bilder ab heute Mittag im Internet: www.oberpfalznetz.de , Netzcode 51054487 06.08.2007 | Netzcode: 11054938 Feuer und Flamme fürs Mittelalter Mit einer feurigen Einlage begeisterten Akteure des Brunnenfestes am Samstagabend vor dem Vilstor: Einer von vielen Höhepunkten, die das dreitägige Spektakel unter Regie von Cantus Ferrum, dem Verein für erlebte Geschichte, zu bieten hatte (weitere Impressionen auf Seite 18)
Von Sepp Lösch | 26.06.2007 | Netzcode: 11031331 Feuer, Schwert und Holzwürmer Tausende genießen beim Altstadtfest auf der Schanz "Mittelalter außer Rand und Band" Sulzbach-Rosenberg. Das Mittelalter war wohl eine recht wunderliche Zeit - da gab es sogar Holzwurm-Dompteure, feuerspeiende Drachen und Menschen, die es ihnen nachmachten. Solche und viele andere Mysterien bestaunten die Besucher, die zum Altstadtfest wieder zu Tausenden ins historische Heerlager des Stiber-Fähnleins auf der Schanz strömten. Zusammen mit ihren Patenkindern, dem Kulturverein "Dillnbergschlorcher" aus Deberndorf bei Cadolzburg. und vielen anderen befreundeten Vereinen aus ganz Bayern ließen die "Stiberer" die farben- und sinnenfrohe Zeit des Mittelalters und der Renaissance auferstehen - ein Spectaculum, das immer wieder aufs Neue Klein und Groß fasziniert. Bereits am Freitag Abend hatten die Besucher ihr helles Vergnügen an der Musikgruppe "Feuerschwanz" aus Erlangen. Des "Hauptmanns geiler Haufen" mischte sich mit ansteckend fröhlichen Klängen und saufrechen Texten sehr bald unters Volk und feierte dort seine Triumphe. Sieg auf voller Linie. Litt der Samstag Nachmittag noch unter einigen heftigen Gewitterschauern, entfaltete sich in den Abend hinein schnell wieder das quirlige Leben zwischen glühenden Schmiedefeuern, rege frequentierter Badestube und dem dampfenden Suppenkessel, wo Stiber-Koch Harald seine gerühmten Variationen von Stiber-Eintopf anrührte. Mit einer eindrucksvollen Feuershow, eingeleitet von einem hinreißenden Orient-Tanz der Tänzerin Regina Hierl alias "Amira Shamsa", klang der Samstag vor großer Zuschauerkulisse aus. Ob alte Handwerkskunst und Biersieden, Bergmannstradition, Marketenderey, ob Tanzgruppe "Laetissime Saltemus" oder die Musik von "De Profundis" und "Lusamendtleyn", ob Waffendrill, Bauchtanz oder Puppentheater, Bogenschießen, Axtwerfen oder die zwerchfellerschütternden Kampfszenen beim mittelalterlichen "Bruchenball" - auch am Sonntag erlebten wahre Besuchermassen noch einmal eine längst vergangene Zeit von ihren angenehmsten Seiten. Genuss für alle Sinne
Von Sepp Lösch | 22.06.2007 | Netzcode: 11029526 "Goldene Straße" ins Vergnügen Buntes Mittelalter-Leben auf der Schanz - Welt der Ritter, Hammerherren und Schmiede Sulzbach-Rosenberg. Der "Hauptmann und sein geiler Haufen" treten an, um den "wahren Met" zu verteidigen - am Freitag Abend ist die Mittelalter-Band "Feuerschwanz" aus Erlangen der Stimmungsgarant im Historischen Altstadtfest-Lager der "Stiberer" auf der Schanz. Von Freitag bis Sonntag Nacht erleben die Besucher dort wieder das pralle Leben von anno dazumal und können dann selbst bestätigen: "Ja so warn's, die alten Rittersleit..." Heiße Mittelalter-Musik liefert am Freitag ab 20 Uhr auf der Bühne vor derStadtmauer an der Schanz "Feuerschwanz" aus Erlangen. Ihr Musik-Mix ist irgendwo zwischen Folk, Rock und Pop angesiedelt. Bild: hfz Das General-Motto fürs heurige Mittelalter-Lager zum Altstadtfest bot sich förmlich an: "Goldene Straße - Eisenerz und Hammerwerk". Und dazu gibt es jede Menge zu schauen und zu erfahren - nicht weniger als fünf Schmiede zeigen ihre uralte Handwerkskunst, der Nachbau eines Eisenhammers ist zu bewundern, eine Schautafel informiert über historische Hammerwerke, die Goldene Straße und die "Hammereinung" des 15. Jahrhunderts, Bergleute zeigen heimisches Erz, und "wie im echten Mittelalter" gibt es vielleicht auch mal einen packenden Schaukampf am Eisenhammer. Stiber und noch viel mehr Heiße Mittelalter-Musik liefern am Freitag ab 20 Uhr auf der Bühne vor der Stadtmauer "Feuerschwanz". Ihr irgendwo zwischen Folk, Rock und Pop angesiedelter Musik-Mix ist absolut tanzbar und sorgt für allerbeste Abfeierlaune. Eintritt frei. Während des gesamten Festes sorgen außerdem die Spielleut' vom "Casteler Campus", von "De Profundis" und "Lusamendtleyn" für stilgerechte Klangkulisse. Gastvereine aus ganz Bayern erfüllen das Mittelalter-Lager mit pittoresken Bildern - Bergknappenverein und Gernots Gefolge (Historischer Verein 30-jähriger Krieg) aus Sulzbach-Rosenberg, Cantus Ferrum Amberg, Kulturverein Deberndorf, Oriedoccum et Draconis Cadolzburg, Altdorfer Kroaten, Mittelalterfreunde Neumarkt, Ritter von der Zarg Vilseck, Mittelalterfreunde Schwandorf, Ursi Pugnantes Bärnau, Casteller Campus aus Kastl und Communitas Monacensis aus München. Biersieder am Sudkessel Das mittelalterliche Lagerleben - auch heuer mit Badestube (Mutige sind gern gesehen) und Weinausschank bei den Badmägden - bietet allerlei Kurtzweyl und Vorführungen in zwangloser Abfolge. Zu den Höhepunkten zählen sicher wieder Orient-Tänze der Gruppe "Na' ilah" und am Samstag ab 21.30 Uhr "Feuer und Tanz", das große Feuer-Spectaculum der historischen Gruppen. Groß und Klein können sich verlustieren bei Axtwurf und Bogenschießen, es gibt eine Mineralientombola, das mittelalterliche Puppenspiel "Anneike und der Drache" (Samstag 15.50 und 17.15 Uhr, Sonntag 13.45 Uhr) und vieles mehr. Die "Historischen" laden heute im Anschluss an den Festzug, Samstag und Sonntag jeweils ab 10 Uhr zu Lagerleben und Markttreiben ein.
29.05.2007 | Netzcode: 11018325 Barockes "Rundum-Paket" geschnürtSchlemmer-Essen und Tanz im Rathaussaal - Rosenroth-Festspiele werfen Schatten voraus Sulzbach-Rosenberg. (kök) Einst lud Pfalzgraf Christian August seine
Untertanen zum großen Festmahl - Anlass war sein 50-jähriges Regierungsjubiläum.
Nun wurde im Großen Rathaussaal wieder geschlemmt und gefeiert - und das ganz im
Stile der glorreichen Pfalzgrafenzeit. Die Verantwortlichen der
Knorr-von-Rosenroth-Festspiele luden zu einem Abend, der alle Sinne ansprach.
Die Auftritte der Tanzgruppe "Laetissime Saltemus" machten das Barockgefühl
auch optisch erlebbar. In üppigen farbenfrohen Kostümen, extra aus Berlin
gebracht, bewegten sich die Damen würdevoll und zeigten typische Tänze aus der
Zeit Knorr von Rosenroths. Die Erläuterungen lieferte Sepp Lösch, der sich schon
in seinem Kostüm, das er in der Rolle des Jupiters bei den Festspielen tragen
wird, präsentierte. |
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