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Bekanntmachung: 23.07. Laetissime Saltemus Kastenbauerhaus -- 19.-21.08.16.Cave Gladium Furth i.Wald -  17.-18.9.16 Stollenfest Bergbaustollen Max

Zeitleiste der Stadt Sulzbach

Zusatzinformationen:
6. Jh. v. Chr. älteste Besiedlungsspuren
um 700 erste Befestigungsanlage an geostrategisch / verkehrstopographisch günstiger Stelle
8./9. Jahrhundert Siedlungsperiode I. Holzgebäude, Holz/Erde-Befestigung
  9./10. Jahrhundert Siedlungsperioden II und III: Steinbauten durch karoling. Hochadelsfamilie, Burgkapelle, Dynastenfriedhof, Kopfnischengräber hochrangiger Persönlichkeiten aus dieser Zeit belegen eine bedeutende Anlage. Glasfenster-Fund
1003 Teilzerstörung der Burg als Folge der Erhebung der Schweinfurter,

vermutlich Beginn der Sulzbacher Grafschaft

Stammbaum nach neuerer Forschung
11. Jahrhundert Siedlungsperiode IV: Umstrukturierung, Memorialkapelle über den Gräbern

Errichtung des achteckigen Wohnturmes um 1100

Schauhütte VORTRAG: Burg Sulzbach - Archäologie und Herrschaftsgeschichte eines Zentralorts des 8. bis 12. Jahrhunderts auf dem Nordgau
1024 ? Berengar I. Erster Graf von Sulzbach, ?
deutscher Hochadel - Wappen - sechs weiße Lilien im roten Feld
gründet 1102 das Augustiner Chorherrenstift in Berchtesgaden u. Chorherrenstift Baumburg
1135 Tochter Gertrud Berengars I. - Gemahlin Konrads III. Stauferkönig * 1113 ?   † 1146 interessanter Link: 
Frauen der Staufer
Konrad II Kindersicht
Konrad III
1144 Tochter Berta Berengars I.  -
Gemahlin des byzantinischen Kaisers Manuel Komnenos I.
als Kaiserin Irene von Byzanz.
1160 (1158?)
interessanter Link
Wiki 
Humboldt Universität

You tube
Biogaphie http://www.deutsche-biographie.de/sfz42169.html
  Byzantinisches Kaiserreich,
Manuel I. Komnenos (1143-1180),
Hyperpyron o.J., Konstantinopel  >>
Link: Münzen aus Byzanz   
1188 erlöscht die Linie mit dem Tode des Grafen Gebhard II.
1305 Übernahme der Landesherrschaft von Sulzbach durch die Wittelsbacher
1329 erste konkrete urkundliche Nennung der Burg Sulzbach
1349 Tochter Anna des Pfalzgrafen Rudolf - Gemahlin Kaiser Karl IV., König von Böhmen
1355 Verpfändung Sulzbachs an diesen mächtigen Herrscher und Bildung des Territoriums Neuböhmen,
Gebiet zwischen Nürnberg und Prag, entlang der "goldenen Straße", Sulzbach Hauptstadt Neuböhmens.
Ansatz eines ersten modernen Staates im mittelalterlichen Reich. Kaiser weilt über 6 Monate hier, vor seiner Krönung in Rom. Standbild des Kaisers am Ostchor der Kath. Stadtpfarrkirche.
Gewährung der Zollfreiheit für die Sulzbacher Bürger in allen Städten des Reiches und das Recht im Sulzbacher Gebiet Bergwerke zu errichten. Errichtung einer Münzstätte.
Errichtung des gotischen Rathauses und Anlage des Marktplatzes
1373 Kaiser Karl IV. tauscht Neuböhmen gegen die Mark Brandenburg, Wittelsbacher Besitz
1387 Hammereinigung - Bedeutung der Städte Sulzbach, Nürnberg und Amberg als sog. Ruhrgebiet des Mittelalters
1504 Landshuter Erbfolgekrieg - Sulzbach kommt als Folge zum neugeschaffenen Territorium "Junge Pfalz"
1581 1. Pfalzgraf von Sulzbach - Ottheinrich II. aus der pfälzischen Linie des Hauses Wittelsbach
Ausbau des Schlosses zur Fürstenresidenz
Vergrößerung und Verschönerung des fürstlichen Schloßes zur Residenz.
1619/20 Beginn des 30 Jähriger Krieges
1582 - 1632 Herzog August von Sulzbach
Der herzogliche Hof bringt reges geistiges und kulturelles Leben nach Sulzbach
Um- und Ausbau des Schlosses, Abbruch des Wohnturmes, Neubau des "August-Flügels", Wiederherstellung der Schlosskapelle
Sulzbacher Druckereien (Buchdruckerei Lichtenthaler, hebräische Druckerei) erringen europäische Bedeutung.
1622 - 1708 Herzog Christian August Gelehrte am Musenhof des toleranten HCA,von besonderer Bedeutung: Hofrat und späterer Kanzler Christian Knorr von Rosenroth (Mogenglanz der Ewigkeit), Franziscus Mercuius van Helmont so wie der berühmte Philosoph Leibniz.
1656 Sulzbach eigenständiges Fürstentum / Residenz
1742 Aufhebung der Residenz, nur noch Witwensitz
1768-1794 Baumaßnahmen unter Pfalzgräfin Franziska Dorothea
1799 öffentl. Versteigerung der kostbaren Schoss-Ausstattung im Hofgarten
1807 Erwerb des oberen Schlosses durch Drucker und Verleger Johann Esaias von Seidel, diverse Umbauten, Seidels Ruhmestempel "Pantheon" (1862 wieder abgebrochen)
um 1850 Umbau des ehem. Klosters zu Militärzwecken (Garnisonskaserne)
Quellen: Eisenerz und Morgenglanz, ISBN 3-924350-66-3 B1
Daten von Dr. Markus Lommer, Mathias Hensch, Elisabeth Vogel

 

 
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Stand: 25. April 2016     

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