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Pestsagen Pestsäulen Pestheilige Pestkreuze
Bekanntmachung: 23.07. Laetissime Saltemus Kastenbauerhaus -- 19.-21.08.16.Cave Gladium Furth i.Wald -  17.-18.9.16 Stollenfest Bergbaustollen Max

 

Pestsagen

Zahlreiche Erinnerungen an die Pest haben in den Sagen überlebt. 
Oberpfälzer Sagen überliefern Vorstellungen aus dem Volke. 
 

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Pestvogel kommt und kündigt an (er hat die Größe eines Storches, schwarz mit weißem Kreuz auf dem Rücken) "Ui, Ui, Ei, Ei, von hundert bleiben drei."
(Amberg-Schwandorf) 




bulletVögel rieten auch zur Verwendung bestimmter Heilmittel. Als man in Neustadt/Wn. Gegen die Pest zu Ehren des hl. Felix eine Kirche baute, flog eine Ente über diese Kapelle, die riet, Pimpinelle zu essen, dann bleibe man verschont. 
In Waldkirch rief ein Vogel immer wieder "Eßt Bibernell, dann sterbt ihr nicht so schnell". In Eßlarn sangen die Vögel "Tout`s Pumlwurz grobn, dann tout`s Leben davon trogn". 
bulletIn Windischeschenbach hütete ein Hirtenknabe seine Tiere, als er einen Stecken in einem Feldstein stecken sah. Als er den Stock herauszog, kam eine Fliege heraus und hinter ihr Rauch, sogleich brach die Pest aus. 
bulletDie Pest als nackte, schöne Frau, nur mit einem Schurzfell bekleidet und einem viereckigen Gesicht, kommt aus Frankreich und sendet Pestfliegen aus, die das Fleisch infizieren.
(Waldkirch) 


bulletDie "Zammrechari", die mit dem Rechen zusammen zieht, was der Schnitter Tod mit seiner Sense niedermähte. 
(Bärnau)

 
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Stand: 25. April 2016     

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