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Bekanntmachung: 23.07. Laetissime Saltemus Kastenbauerhaus -- 19.-21.08.16.Cave Gladium Furth i.Wald -  17.-18.9.16 Stollenfest Bergbaustollen Max

 

Grabungsbericht: 09.02.2000 Petra Zirngibl (Auszüge)

Fundort: Ehemaliges Plasterzoohaus, Hagtor 8
Grabungsablauf........bei Sanierungsarbeiten im Bereich des Pflasterzollhauses sind unter dem Fußboden Mauerreste zutage getreten. eine Befundaufnahme sollte am 8.02.2000 von Janne Schmidt, wissenschaftliche Angestellte und Petra Zirngibl, Grabungsassistentin durchgeführt werden. Ebenfalls vor Ort war Herr Faltenbacher vom Historischen Verein und Architekt Herr Dittmann.
Innerhalb des Zollhäusels traten unter dem Fußboden Mauern, vermutlich des Vorgängerbaues und weitere zutage. Unter der SO-Außenwand (M 12) ziehen zwei Ziegeltonnengewölbe (G 8 + G 9) durch, die ca. 0,50 m innerhalb des Raumes an eine parallel verlaufene Mauer (M 5) enden. Die Gewöbe sind von außen durch einen Keller zugänglich und ähneln Nischen. Die unter dem Fußboden erkennbaren Mauern wurden mindestens 30cm tieg freigelegt. In den Zwischenräumen befand sich mit Scherben, Glas, Eisengegenständen und Knochen durchsetztes, schwarzbraunes, humoses Erdreich.
Mauer 1: 45er Bruchsteinfundament, 3,50 m lang, im Verband mit Mauer 2 und 7 (SW)
Mauer 2: 30er Bruchsteinfundament, nach SO stärker (45cm), 2,70 lang
Mauer 3: 35er Bruchsteinfundament, Außenkante im Nordostbereich auf 2m länge von angesetzer Mauer 4 verdeckt; im Verband mit Mauer 2
Mauer 7: nur schwer einsehbar im NW-Bereich Bruchsteinmauer, Mauerstärke nicht faßbar
M 1-M 3 und M 7: sitzen auf anstehenden lehmigen Sand, Material kleinteilige Kalkbruchsteine, vereinzelt Ziegelbruchstücke, Mörtel: hart, weißlich, viel Kalk, Buntsandstein, wenig Kies
Mauer 4: 25er Bruchsteinmauer, gegen M 3 gesetzt, Mauerkopf im SW und NO
Ziegelboden: 24 x 24 cm, 6 cm dick quadratisch, Fußbodenplatten und Estrichbettung
Mauer 5: 65er Bruchsteinfundament, läuft zwischen M 11 und M 13 durch,5,75 lang

Thesen:
Laut Angaben des Architekten war der Dachstuhl ursprünglich ca. 50cm schmäler als das heutige Haus. Er ging davon aus, daß ursprünglich M 1 die Hausaußenmauer war. Uns erscheint es wahrscheinlicher M 5 als Fundament der ursprünglichen Außenwand zu sehen, die mit dem Kellerausbau und diversen anderen Veränderungen um ca. 0,50cm nach außen gesetzt wurde. An M 13 zu M 5 ist eien Ecksetzung im oberen Fundamentbereich faßbar. Außgenommen M 12 stehen die Außenmauern M 10, 11 und 13 auf Bruchsteinfundamenten, deren Tiefe nicht ergraben wurde, die aber vom Mörtel her mit dem oberen Bereich von M 5 korrespondieren.
Funktion von M4 ist fraglich, ragt über das Ziegelbodenniveau hinaus, eventuell Kaminfundament.


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Stand: 25. April 2016     

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